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MethodenBei der Liposuktion wird an bestimmten Körperbereichen, besonders an Bauch, Po, Oberschenkeln, aber auch an Oberarmen und Waden, manchmal auch an Hals und Gesicht, Fett abgesaugt. Mit der Liposuktion können ästhetische Korrekturen an der Figur und am äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Zur medizinischen Therapie von Übergewicht ist die Fettabsaugung hingegen nicht geeignet, auch wenn sie dazu manchmal benutzt wird. Je nach Größe des Eingriffs wird die Operation ambulant oder aber unter Vollnarkose stationär durchgeführt.Die Liposuktion erfolgt in der Regel nach drei verschiedenen Methoden: der Tumeszenz-Technik oder Vibrationslipektomie, der Aspirations-Lipektomie mittels Ultraschall (UAL) und der Power-Assisted Liposuction (PAL) mittels Hochfrequenztechnik. Wie aber unterscheiden sich diese und wann wird welche Methode verwendet? Sehr häufig erfolgt die Fettabsaugung mit Hilfe der Tumeszenz-Technik. Dabei wird ein Betäubungsmittel zusammen mit einer Kochsalzlösung in den zu behandelnden Bereich gespritzt. Manchmal erfolgt auch eine zusätzliche Gabe von Adrenalin oder Enzymen. Diese Wirkstoffe lösen das Fett und erleichtern das Absaugen der Fettzellen. Weiterhin unterbinden sie eventuell auftretende Blutungen. Die Spritze wird dazu etwa eine halbe Stunde vor der Operation gesetzt. Die Tumeszenz-Technik ist herkömmliche Standardmethode zur Liposuktion. Heute wird sie meist in der weiterentwickelten Variante der Vibrationslipektomie oder Vibrationslipolyse angewandt. Die Absaugekanüle werden dabei mittels eines Motors zum Schwingen gebracht. Dadurch finden sie ihren Weg durch das Gewebe leichter, die Absaugung erfolgt mit höherer Gleichmäßigkeit und das Gewebe selbst wird deutlich weniger strapaziert. Durch die Vibration werden zugleich Körperprozesse angeregt, die die Heilung forcieren. Aufgrund der jahrelangen Erfahrungen mit dieser Methode wird sie auch heute noch am häufigsten eingesetzt, da sie als besonders risikoarm und effektiv gilt. Die Hautschnitte zum Einführen der Kanülen sind dabei maximal vier Millimeter groß. Sie werden vorzugsweise in Hautfalten gesetzt, damit später keine Narben sichtbar bleiben. Aufgrund der geringen Einschnittgröße müssen die Hautschnitte nicht vernäht werden. Sie werden lediglich mit Hilfe eines Pflasters verklebt und sind schon nach kurzer Zeit fast unsichtbar. Bei der Ultraschall-Aspirations-Lipektomie werden die Fettzellen hingegen mittels Ultraschall zum Platzen gebracht. Sie verflüssigen sich und werden dann abgesaugt. Das UAL-Verfahren eignet sich besonders gut in Körperregionen mit viel Bindegewebe, ist allerdings zeitaufwändiger und damit teurer als die Tumeszenz-Technik. Neu ist das Verfahren, die Liposuktion mittels Hochfrequenzen durchzuführen. Ähnlich wie die Ultraschall-Technik werden hierbei Fettzellen in starke Schwingungen versetzt, wodurch das Fett leichter abgesaugt werden kann. Beide Methoden werden seit gut zehn Jahren in den USA eingesetzt, haben aber aufgrund diverser Nebenwirkungen die herkömmliche Methode der Tumeszenz-Technik bisher nicht ersetzen können. Übrigens kann zusammen mit der Liposuktion gleich eine Hautstraffung durchgeführt werden. Das abgesaugte Fett ist nämlich hervorragend zur Auspolsterung anderer Hautpartien geeignet. |
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